Ariane Friedrich und ihr Stalker

Ariane Friedrich beherrscht grade die öffentliche Leichtathletik-Diskussion. Das hat nicht unbedingt sportliche Gründe. Sie hat einen Stalker auf ihrer Facebook-Seite öffentlich gemacht.
Die einfache Frage dazu: Darf sie das?
Nun, wer hätte es gedacht, da gibt es unterschiedliche Auffassungen. Der Moneyquote dazu kommt von Jens Ferner:
„Juristen nach einer Meinung zu fragen ist natürlich wie immer witzlos“
So spielt sich es dann auch in der Blawgosphäre ab; beim Internet-Law meint man das war rechtswidrig, Niko Härting behauptet das Gegenteil, Udo Vetter wiederrum glaubt, dass Friedrich in ihrer Ausbildung zur Polizeikommissarin nicht allzu viel gelernt haben könne. Und auch für den „Medienrechtler“ Jan Hegemann ist die Aktion „höchst problematisch“, was wohl noch nett umschrieben ist.
Um die Problematik nur stichpunktartig zu umreissen: Abwägung Selbsthilfe bzw.Notwehr vs. Problematik Selbstjustiz bzw. Bezichtigung.
Stellt sich nunmehr jedoch tatsächlich heraus, dass es sich bei der Nachricht um einen Wurm bzw. eine Joke-Mail handelte, dann ist hier ein Meinungsentscheid sogar hinfällig.
Dann hätte Frau Friedrich ein wirkliches Problem.

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