Umgestaltung am Haltepunkt Niedermittlau eine Riesenchance

Den Ankauf des Parkplatzes der Gaststätte zum Waldfrieden durch die Gemeinde Hasselroth bezeichnet der SPD Fraktionsvorsitzende Christian Benzing als Riesenchance. Mit der vorgesehenen Errichtung einer Buswendeschleife und weiterer Parkflächen würden mit insgesamt ca.  150 Parkplätzen dem  voraussichtlichen Bedarf für die Pendler entsprochen und die Situation in den Anliegerstraßen entlastet.
Dies ist kein neues Thema, bereits in 2001 hatte es entsprechende Planungen und Gespräche für die Zeit nach der Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs gegeben. Allerdings war klar, dass der Erwerb des Parkplatzes durch die Gemeinde möglich sein musste.
Als sich die Gelegenheit dazu im Sommer 2015 ergab, nahmen Bauamtsleiter Matthias Rösch im Auftrag des Gemeindevorstandes und in Abstimmung mit Bürgermeister Uwe Scharf und Erster Beigeordneter Uta Böckel die Verhandlungen auf. Nachdem die Eigentumsverhältnisse geklärt waren, wurden Ende des letzten Jahres entsprechende Verabredungen getroffen. Die Summe zum Erwerb des Parkplatzes wurde von allen Fraktionen einstimmig im Haushalt eingestellt.
Damit besteht die Chance mit diesem Vorhaben und einem  neu zu entwickelnden Verkehrskonzept für die Bahnhofsiedlung eine vollkommen neue Lebensqualität für die Anwohner zu schaffen. Dabei ist beabsichtigt, flächendeckend für die gesamte Bahnhofsiedlung eine 30iger Zone einzuführen.
Anstelle der beiden  Bushaltestellen in der Linden- und Berliner Straße wird voraussichtlich eine Haltestelle am Trafohäusschen und dann die neue, lange geplante Ein- und Ausstiegsmöglichkeit,  direkt am Haltepunkt Niedermittlau  entstehen. Eine viele Jahre andauernde „vorrübergehende Lösung, bis zur Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs“ würde nun ein gutes Ende finden
Obwohl das Jahr 2015 sowohl für die Verwaltung als auch den Gemeindevorstand aus vielerlei  Gründen nicht einfach war, ist hier alles getan worden um auch alle Synergieeffekte des Endausbaues der Straße sowohl zu dem Kreisel als auch innerorts in der Bahnhofsiedlung mitzunehmen, lobt Benzing und bezieht hier auch die Verhandlungen ein, die Bauamtsleiter Matthias Rösch und Erste Beigeordnete Uta Böckel in Absprache mit dem Main-Kinzig-Kreis und Bürgermeister Uwe Scharf  mit betroffenen Grundstückseigentümern führten, um entsprechende Vereinbarungen zu treffen, damit die Straße zwischen großer Kreuzung und Kreisel die erforderliche Breite haben kann.
Kritik übt Benzing nach wie vor an der Deutschen Bahn, die es nicht nur den Kommunen überlässt für die Parkplätze der Bahnkunden zu sorgen und darüber hinaus noch nicht einmal für barrierefreie Zugänge zu den Zustiegsgleisen sorgt. Hier unterstützen die Sozialdemokraten ausdrücklich die Forderungen der Behindertenräte und des VdK.

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