Neugestaltung der Hasselrother Internetseiten beantragt – SPD für moderne Homepage

Die SPD Fraktion in der Hasselrother Gemeindevertretung hat den Gemeindevorstand beauftragt, die Internetseite www.hasselroth.de zu modernisieren. Hierzu wurde nun im Haupt- und Finanzausschuss Andreas Gass, Geschäftsführer der in Hasselroth ansässigen CID GmbH als Experte eingeladen, um erste Fachfragen zu klären.
Bereits am 2. Juni bei der Einbringung des Antrags hielt der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Benzing fest, dass die Homepage der Gemeinde in die Jahre gekommen sei. Das derzeit genutzte System wurde vor über 10 Jahren eingerichtet, aufgrund des technischen Fortschritts tue man sich heute immer schwerer, mit den bestehenden Mitteln die Homepage weiter zu pflegen. Gerade die Darstellung auf mobilen Geräten sei nicht mehr zeitgemäß, aber auch die bereitgestellten Informationen auf der Seite selbst könnten nach Ansicht Benzings ein Upgrade erfahren.
Da die Gemeindehomepage heutzutage auch als Visitenkarte gegenüber Einwohnern, potentiellen Neubürgern wie auch dem Gewerbe diene, soll die Seite neu gestaltet und auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden. Die umliegenden Gemeinden wie Gründau, Linsengericht oder Hammersbach hatten in jüngster Vergangenheit ihre Seiten aktualisiert, nun müsse auch Hasselroth nachziehen.
Neben der reinen Information über das Verwaltungsangebot könne eine Homepage nach Ansicht Benzings und der SPD-Fraktion auch ein echtes Arbeitsmittel sein. Dies machten sowohl große Städte wie Frankfurt und Dortmund aber auch mit Hasselroth vergleichbare Gemeinden vor. Unter dem Stichwort e-Government bzw. Bürgerbüro 2.0 werde seit vielen Jahren unter Fachleuten diskutiert, wie das Verwaltungsangebot online abgebildet werden könne, um das Leistungsangebot effizienter zu gestalten. Unter E-Government (dt. E-Regierung) im weiteren Sinn versteht man die Vereinfachung und Durchführung von Prozessen zur Information und Kommunikation innerhalb und zwischen staatlichen, kommunalen und sonstigen behördlichen Institutionen sowie zwischen diesen Institutionen und Bürgern bzw. Unternehmen durch den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien.
Benzing dazu: „Eine moderne Homepage kann für diesen Prozess einen guten ersten Schritt darstellen. Wir verstehen das Verwaltungsangebot schließlich auch als Dienstleistung für den Bürger. Wir sollten uns daher nicht nur über Öffnungszeiten des Rathauses oder die Behördennummer 115 unterhalten, sondern auch darüber nachdenken, wie die Menschen heute an die Informationen kommen und wo sie danach suchen. Kein Unternehmen kann es sich leisten, seine Angebote nicht im Internet zu zeigen, und auch die öffentliche Verwaltung zieht mehr und mehr nach.“
In der Diskussion erläuterte Gass den Ausschussmitgliedern erste Möglichkeiten zur Umsetzung. Nach Ansicht der SPD soll der Gemeindevorstand nun mit dem Dienstleister ein Konzept zur Umsetzung entwickeln, in den Haushalt des kommenden Jahres sollen entsprechende Finanzmittel eingestellt werden.  Zudem sollen in einer Arbeitsgruppe, bestehend aus den Fachleuten aus Verwaltung und den Fraktionen, die Eckpunkte des Konzeptes mit konkreten Ideen und Handlungsempfehlungen verfeinert werden.

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