Mögliches Gelände für den Bau einer Kita in Neuenhaßlau

Wir arbeiten am Ausbau der Kinderbetreuung

Wir arbeiten daran, dass in Hasselroth-Neuenhaßlau in den kommenden Jahren eine neue Kindertagessttätte entsteht. Außerdem ist es unser Ziel, die Hasselrother Schulen zu Ganztagsschulen umzubauen.

 

Die SPD Hasselroth arbeitet am Ausbau der Kinderbetreuung in den Ortsteilen und wird den Neubau einer Einrichtung in Neuenhaßlau vorantreiben. Bereits im Februar 2016 hatte das Hasselrother Parlament mit einem Antrag der SPD den Gemeindevorstand beauftragt, die Konzeption für die Zukunft der Kinderbetreuung zu erarbeiten. Auf Basis dieser Initiative wurden nun die Belegungszahlen im Sozialausschuss diskutiert. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Benzing fasst die Beratungen zusammen: „Für den Moment haben wir genügend Betreuungsplätze, dies wird sich durch weiteren Zuzug junger Familien verändern. Hinzu kommt, dass die Zahl der Kinder unter 3 Jahren in den Einrichtungen weiter steigt. Daher müssen wir jetzt reagieren, um diesen wichtigen Standortfaktor zu behalten.“  Dass es zu weiter steigenden Belegungszahlen in den Kindertagesstätten kommen werde, hänge an diversen Faktoren. So sei die Zahl der Kinder, die schon unter 3 Jahren betreut werden, weiter steigend. Zudem strebe die Gemeinde in der Zukunft die Ausweisung weiterer Wohngebiete an, was auch zu mehr Familien führen werde. Zudem sei absehbar, dass die Familienpolitik des Bundes die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zumindest ein Stück weit verbessere.

Die SPD wird sich nach Aussage ihres Fraktionsvorsitzenden Benzing daher auch in den kommenden Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass spätestens 2018 entsprechende Gelder eingeplant werden. Er kündigte ebenfalls auch an, dass man in der ersten Parlamentssitzung des Jahres 2017 Gemeindevorstand und Bauausschuss beauftragen werden, die konkreten Planungen für einen Neubau so bald wie möglich zu Ende zu bringen. Ins Gespräch brachte Christian Benzing dabei erneut das leerstehende Grundstück neben der Grundschule Neuenhaßlau: „Das Grundstück wird seit 20 Jahren freigehalten für den Bau einer Kita, es hätte Charme, eine Einrichtung direkt neben der Schule zu planen, gerade im Kontext der Diskussionen um die Hortbetreuung.“

Das Ansinnen der CDU, den Ausbau der Hortbetreuung lediglich aus Mitteln aus dem kommunalen Investitionsprogramm zu bestreiten, bezeichnete Benzing als bei weitem nicht ausreichend. Zum einen seien diese Mittel bereits längst anderweitig verbraucht oder verplant, zum anderen sei auch die gesamte Summe, die Hasselroth aus diesem Programm zusteht, bei weitem nicht ausreichend, um eine adäquate Lösung zu erzielen. Es sei viel mehr jetzt an der Zeit, die gesamte Kinderbetreuung, vom Kleinkind bis zur Schulkinderbetreuung, unter einem gemeinsamen Blickwinkel zu betrachten.

In der Diskussion im Ausschuss wurde überdeutlich, dass auch Bewegung in die Betreuung der Schulkinder kommen müsse. Die Gemeinde Hasselroth übernimmt hier seit Jahren in freiwilliger Leistung die Nachmittagsbetreuung, sowohl in den Kitas als auch in Neuenhaßlau durch den Betreuungsverein, der durch die Elternschaft organisiert und geleitet wird. Jedoch auch hier ist deutlich, dass die Platzsituation angespannt ist. Bereits im Februar hatte die SPD den Auftrag erteilt, der Gemeindevorstand habe mit den Schulgemeinden zu verhandeln, um in die Programme für ganztägig arbeitende Schulen aufgenommen zu werden. Hierzu sollen nun weitere Gespräche zwischen den Beteiligten, also vornehmlich Schule und Gemeinde, stattfinden. Benzing und die SPD regen hierzu an, auch die Elternschaft weiter zu beteiligen, schließlich wollten alle gemeinsam die gemeindliche Bildungssituation weiter verbessern. Die SPD überlegt dazu, die Elternschaft im kommenden Jahr auch mit einer Befragungsaktion für das Thema zu sensibilisieren. Oliver Wilhelm, der Vorsitzende des Sozialausschusses, erinnert dabei an die guten Erfahrungen, die die Gemeinde mit Befragungen bislang gemacht hat: „Bei der Entwicklung des Bildungskonzeptes an den Kindertagesstätten hat die Gemeinde die Eltern mit einer Umfrage einbezogen. Auch bei der Konzeption für die Senioreneinrichtung in Neuenhaßlau wurden die Bürgerinnen und Bürger befragt, die Rücklaufquoten waren jeweils überragend. Die Bürgerbeteiligung ist bei so wesentlichen Themen wichtig, um auch die Akzeptanz in der Bürgerschaft zu erhöhen.“

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