Lärmgutachten für Niedermittlau

Erfreut zeigt sich Fraktionsvorsitzender Christian Benzing über die einstimmige Annahme des SPD-Antrags ein Lärmgutachten für den Ortsteil Niedermittlau in Auftrag zu geben.

Bereits im September 2014 hatte die SPD-/FDP-Fraktion den Gemeindevorstand beauftragt zu prüfen, welche Lärm- und Immissionsmessungen und Berechnungen in welchem Umfang und an welchen Standorten durchgeführt werden müssen, um belastbare, aussagekräftige Daten zu gewinnen.

Auch beinhaltete der Änderungsantrag die Messungen nach Fertigstellung der Bahnüberführung und Übergang in den Regelbetrieb die Messungen und Berechnungen auch auf die anderen Ortsteile auszuweiten. Hatten sich die anderen Fraktionen bei dem Änderungsantrag damals noch der Stimme enthalten, wurde dieses Mal ein einstimmiger Beschluss gefasst.

Nachdem nun am 11. Dezember 2015 die Überführung am Haltepunkt Niedermittlau eröffnet wurde und seit Frühjahr 2016 ununterbrochen geöffnet ist und sich im Regelbetrieb befindet, war es nach Fraktionsvize Jan Böckel an der Zeit, auch den Ortsteil Niedermittlau in den Fokus zu nehmen. Böckel kennt als Anlieger die tägliche Belastung mitten durch das Altdorf Niedermittlau und weiß, dass sich diese seit Frühjahr verstärkt hat und die Lebensqualität darunter leidet. Täglich sind auch hier gefährliche Situationen durch sich begegnenden Schwerverkehr und Anhängerbusse zu beobachten. Auch die Dorferneuerung Niedermittlau werde durch die starke verkehrliche Belastung konterkariert, so Böckel.

Dem Ergänzungsantrag von Bürgermeister Scharf mit der Beauftragung der Messungen im Ortsteil Niedermittlau abzuwarten bis die Ergebnisse der Lärmkartierung für den Ortsteil Gondsroth, erstellt vom Hessischem Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie vorliegen, wurde ebenfalls einstimmig zugestimmt. Diese Ergebnisse wurden der Gemeinde verbindlich bis Ende März 2017 zugesagt.

Wichtig war und ist für die SPD Hasselroth, dass alle Ortsteile betrachtet werden. Dies gilt sowohl für die Lärm- als auch für die Immissionsbelastung. „Da nach wie vor alle anderen Anträge auf Maßnahmen zur Entschärfung der verkehrlichen Situation im Sande verlaufen, gilt es weiter dicke Bretter zu bohren und keine Ruhe zu geben, damit Hasselroth lebenswert bleibt und die Bürgerinnen und Bürger nicht nur vom Durchgangsverkehr gequält werden“, so Fraktionschef Christian Benzing. Ein Baustein dazu wird wie Gondsroth auch die Messungen in den anderen Ortsteilen, zunächst in Niedermittlau, sein.

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