Christian Benzing wünscht sich für die Verkehrsstation Niedermittlau klare Perspektive

Zu einer Ortsbesichtigung am Haltepunkt Niedermittlau hat Bürgermeisterkandidat Christian Benzing den RMV-Geschäftsführer und ehemaligen Verkehrsdezernenten Dr. Andre Kavai in die Bahnhofsiedlung eingeladen. Gemeinsam schauten sich die beiden die Lage am Bahnsteig an und diskutierten die weitere Entwicklung. Die Erreichbarkeit des öffentlichen Personenverkehrs sei grade für eine Kommune wie Hasselroth ein zentraler Baustein, wie Benzing verdeutlichte. Daher hatte die Gemeinde in den letzten Jahren den Park & Ride-Platz am Haltepunkt umgebaut und modernisiert. Nach der Beseitigung des Bahnübergangs kaufte die Gemeinde hier Grundfläche auf und errichte den Bahnhofsvorplatz in der heutigen Form.
Christian Benzing konnte das Anliegen der Gemeinde, den Bahnsteig am Haltepunkt endlich barrierefrei zu gestalten, dabei direkt weitergeben: “Seit vielen Jahren ist es unsere Forderung, dass auch die Bahnsteige selbst barrierefrei sind und nicht mehr nur über Treppen zugänglich sind. Dieses Thema wurde auch immer wieder durch den Behindertenrat angesprochen, passiert ist bisher nichts.” Hoffnung konnte Andre Kavai mit dem geplanten Bau des vierten Gleises machen. Mit dem Ausbau der Bahnstrecke durch das Kinzigtal ist geplant, die Nahverkehrszüge über die äußeren Schienen fahren zu lassen, so dass dann auch Zu- und Ausstieg über die ebenerdig erreichbaren Gleise erfolgen. Dies ist nach Ansicht Benzings langfristig eine Lösung für den Haltepunkt Niedermittlau. Erfreulich ist, dass die Entwicklung und Ausstattung der Verkehrsstationen im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke im Kinzigtal gerade in der Gremienbefassung in Berlin sind und die Verkehrstation Niedermittlau ebenfalls für eine umfassende Barrierefreiheit angemeldet ist.
Ebenfalls Thema in der Diskussion war die geplante Lärmschutzwand, die bei den Umbaumaßnahmen des Bahnübergangs bislang noch aussteht. Benzing berichtete, dass hier der geplante Zeitpunkt der Errichtung immer weiter aufgeschoben wurde. Nachdem diese letzte Maßnahme ursprünglich für 2017 geplant war, sei nunmehr 2019 avisiert.

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